Biographie & Ausbildungsnachweis

Biographie:  Cesar Klein 1876-1954


1876
am 14. September in Hamburg geboren

1892-94 
Lehre als Maler und Lackierer

1894-97 
Besuch der Hamburger Kunstgewerbeschule

1897-1900   
Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie und danach Umsiedlung nach Berlin. Dort  Studium an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums  bei Max Seliger.

1901-02 
arbeitet  Cesar Klein in der „Steglitzer Werkstatt“ in Berlin als Buchillustrator zusammen mit den Gründern der Werkstatt Belwe, Ehmcke und Kleukens

1902 
Cesar Klein folgt seinem Lehrer Max Seliger nach Leipzig, der inzwischen, Direktor der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig geworden ist , um ihm bei dekorativen Monumentalaufgaben zu helfen ( u.a. Mosaiken für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin)

1903 
nach einem Zerwürfnis mit Seliger kehrt Cesar Klein nach Berlin zurück, um wieder In den „Steglitzer Werkstätten“ zu arbeiten.

1903    
Heirat mit Martha Steffen

1906   
Mitarbeiter in der Mosaikwerkstatt Puhl und Wagner sowie in dem Betrieb des Glasmalers Gottfried Heinersdorff (1914 fusionieren beide Betriebe)

1907   
Teilnahme an der 13. Berliner Sezession mit dem Ölbild „Salome“ zusammen mit Max Liebermann, Max Beckmann, Emil Nolde, Edward Munch u.a.

1908   
Beitritt zum Deutschen Werkbund

1910 
Cesar Klein gehörte zu den ersten Mitgliedern der „Neuen Sezession“ in Berlin gemeinsam mit Nolde, Pechstein, Heckel, Kirchner u.a.

1912   
Beteiligung an der Ausstellung des „Sonderbundes“ in Köln

1913   
Ausführung der Glas- und Wandgemälde in expressiver Form in dem von dem Architekten Hugo Pàl erbauten Marmorhaus-Theaters, eines Kinos am Kurfürstendamm in Berlin

1914   
Vorstandsmitglied im „Werkbund“; Beteiligung an der „Werkbund“-Ausstellung in Köln; Studienreise nach Frankreich und Italien (wird angeregt von Cézanne, Bonnard)

1918   
Einzelausstellung in der Kestner-Gesellschaft Hannover Mitbegründer der „Novembergruppe“ mit Pechstein, Tappert u.a. (Entwurf des Plakats für die Weimarer Nationalversammlung)

1919    
Berufung ins Lehramt an die „Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums  Berlin“ (Klasse für dekorative Malerei); Einer Berufung durch Walter Gropius an das Staatliche Bauhaus in Weimar erteilt er vermutlich aus materiellen Gründen eine Absage;  Beginn seiner Tätigkeit als Bühnenbildner; Einzelausstellung im Kunstsalon Gurlitt, Berlin;  Ausführung von Glasfenster und Wandbilder in der Villa Gurlitt, Berlin

1920  
stattete Cesar Klein die expressionistischen Filme „Genuine“ und „Sodoms Ende“ aus

1922 
Ausmalung des Theaters am Kurfürstendamm;  Einzelausstellung im Kunstsalon Gurlitt, Berlin;  Ausstellungsbeteiligung „Neuere Meister“ in der Kunsthalle Hamburg

1924   
Lehrer an den „Vereinigten Staatsschulen für Kunst und Handwerk“ (Atelierklasse für dekorative Malerei und Bühnengestaltung); Reise nach Italien

1925 
Sein Malstil wird jetzt auch beeinflusst von Braque und Picasso

1926 
Cesar Klein entwirft  die Glasfenster für das Kaufhaus Wertheim und die Intarsien für das Renaissance-Theater in Berlin

1929  
Tod Martha Kleins, geb. Steffen

1931   
Verleihung des Professorentitels

1932  
Gründung der Künstlergruppe „selection“ in Berlin mit Oskar Schlemmer, Lyonell Feininger und Paul Klee

1932  
Heirat mit der Geigerin Paula Bock

1933   
zeitweilige Beurlaubung vom Lehramt durch die Reichskulturkammer. Er wird von den Nazis als entarteter Künstler diffamiert

1935   
Kauf eines Landhauses im ostholsteinsichen Pansdorf-Friedrichsberg  (Eschenhof)

1937   
Verlust der Professur an den „Vereinigten Staatsschulen für Kunst und Handwerk“; einige seiner Werke sind Teil der Münchener  Wanderausstellung „Entartete Kunst“; seine Arbeiten wurden aus den deutschen Museen und Galerien entfernt; endgültige Umsiedelung nach Pansdorf.  Auf Fürsprache von Jürgen Fehling und Gustav Gründgens durfte er weiter als Bühnenbildner für Opern- und Schauspielhäuser in Hamburg und Berlin arbeiten

1945   
nach 1945 vor allen Dingen als freier Maler tätig. Sein  Malstil entwickelte  sich von den seit 1930 vorherrschenden surrealistischen Merkmalen nach 1945 zu immer mehr abstrakter Form bis zur Gegenstandslosigkeit

1946   
1. Einzelausstellung der Kunsthalle Hamburg nach dem Kriege

1947  
Einzelausstellung in den Leicester Galleries in London

1948   
Einzelausstellung in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck

1949   
Einzelausstellung in der Kunsthalle Kiel

1954   
am 13. März in Pansdorf gestorben


Auch nach dem Tode Cesar Kleins fanden zahlreiche Einzelausstellungen statt, u.a. in

  • Ahrenshoop
  • Bonn
  • Cismar
  • Düsseldorf
  • Eutin
  • Güstrow
  • Hamburg
  • Lübeck
  • München
  • Münster
  • Osnabrück
  • Rostock
  • Schloss Cappenberg
  • Schloss Gottorf
  • Tondern

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